War for Talents – Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis

Das allgemein bekannte Marktprinzip „War for Talents“ gilt nicht nur für Waren wie Äpfel oder Schuhe, sondern in gleichem Maße auch für hochqualifizierte Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt. Mit dem Unterschied, dass diese immer schwerer zu finden sind. Unternehmen suchen händeringend nach Experten, offene Stellen sind keine Seltenheit und häufig kaum zu besetzen. Und was passiert, wenn die Nachfrage auf dem Markt größer ist als das Angebot? Richtig, die Preise steigen!

Der Preis für qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist längst nicht mehr nur finanzieller Natur: Neben lukrativen Gehältern braucht es weitere, attraktive Angebote, um die Aufmerksamkeit der Bewerber zu gewinnen.

Die Machtverhältnisse auf dem Arbeitsmarkt haben sich umgekehrt: Nicht mehr der Bewerber muss das Unternehmen von sich überzeugen. Im Gegenteil. Unternehmen müssen alles daransetzen, unter qualifizierten Fachkräften als attraktiver Arbeitgeber Bekanntheit zu erlangen. Der War for Talents ist in vollem Gang.

DIE HINTERGRÜNDE DES WAR FOR TALENTS

Unsere Welt und damit auch der Arbeitsmarkt werden immer internationaler. Nicht nur die Unternehmen einer Region konkurrieren nun um die besten Arbeitskräfte, sondern Firmen auf der ganzen Welt. In vielen wachsenden Branchen werden immer mehr Spezialisten gesucht, die Aufgabenfelder immer spezifischer und exklusiver, sodass es häufig nur eine Hand voll Menschen gibt, die die Anforderungen tatsächlich erfüllen können. Dies sind nur einige der zahlreichen Faktoren, die zum immer weiter fortschreitenden War for Talents beitragen.

Speziell in der Kreativbranche kommt hinzu, dass immer mehr Beratungsfirmen und Startups in das Business einsteigen und damit der Konkurrenzkampf um Fachkräfte noch größer wird. Außerdem wächst auch hier der digitale Bereich, sodass besonders Experten in diesem Feld enorm gefragt sind.

FIGHT OR FLIGHT IM WAR OF TALENTS?

Leider ist die Konsequenz, die Unternehmen aus der Situation ziehen, nicht selten das Senken ihrer Anforderungen: Kann kein hochqualifizierter SEO Manager angeworben werden, wird dafür ein solider Allrounder des Online Marketing eingestellt, der sich dann in diese Richtung entwickeln soll.
Ist es sinnvoll, auf diese Weise dem War for Talents zu entgehen?
Kommt darauf an. Ist die Suche nach einem Experten ein Einzelfall, kann dieses Vorgehen unter Umständen kostengünstiger als eine aufwändige Rekrutierungsaktion sein.

Werden dagegen häufig hochqualifizierte Experten gesucht, sollten Unternehmen nicht davor zurückschrecken, sich in den War for Talents zu begeben. Auch wenn das Aufbauen einer positiven Arbeitgebermarke zunächst viel Zeit, Ressourcen und Energie erfordert – es lohnt sich! Denn ist ein Unternehmen erstmal in der Position, schnell und ohne großen Aufwand Fachkräfte zu finden, kann es kontinuierlich weiterwachsen und sich von der Konkurrenz abheben.

FIGHT! – ABER WIE?

Man kann sich nur bei Unternehmen bewerben, die man auch kennt.
Nach diesem Motto sollten Firmen ihre Präsenz in relevanten Zielgruppen ausbauen. Webauftritte, besondere Aktionen und die Teilnahme an Events steigern ihre Bekanntheit. Diverse Methoden des Employer Brandings kommen dann zum Einsatz, um das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren.

Genauso wichtig wie die Präsentation nach außen ist die Arbeit nach innen. Denn was bringt ein Experte, wenn er nach zwei Monaten wieder kündigt? Firmen müssen daher auch in die Mitarbeiterzufriedenheit und das Commitment des bestehenden Teams investieren.

Auch wir als Personalberatung können Unternehmen dabei unterstützen, trotz der großen Konkurrenz Fachkräfte für ihre offenen Positionen zu finden. Durch unser großes Netzwerk an Experten, insbesondere im Digital- und Medienbereich, finden wir schnell interessierte und perfekt auf die Stelle passende Fachkräfte, sodass unseren Kunden ein hoher Eigenaufwand erspart bleibt.

DIE GEWINNER DES WAR FOR TALENTS

Den War for Talents gewinnen diejenigen Unternehmen, für die Personalbelange keine Nebensache sind.
Sie kennen ihre Zielgruppe und nutzen verschiedene Wege, wie Employer Branding oder die Zusammenarbeit mit Personalberatungen, um diese zu erreichen. Auch intern wird viel daran gesetzt, zufriedene Mitarbeiter zu haben, die im Unternehmen bleiben und den Arbeitgeber nach außen weiterempfehlen.