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ONBOARDING

Ein erfolgreicher Start und eine gute Integration eines neuen Mitarbeiters oder einer neuen Mitarbeiterin in ein Unternehmen ist keine Glückssache. Das Onboardig – das an Bord nehmen – von KollegInnen, ist ein wichtiger und gut strukturierter Prozess.
 
Die Eingliederung der neu Beschäftigten ins Unternehmen umfasst viel mehr als nur die Einarbeitung in die neue Tätigkeit. Onboarding beginnt bereits nach der Vertragsunterzeichnung. Der Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin muss den Arbeitsplatz vorbereiten, Passwörter beantragen und die KollegInnen über das neue Teammitglied informieren. Am ersten Tag wird der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin in Empfang genommen und mit einer kleinen Geste beispielsweise einen Blumenstrauß begrüßt sowie dem Team vorgestellt. In einem ersten Gespräch werden Informationen rund um das Unternehmen wie Organigramme, das Leitbild sowie gängige Regeln und Gepflogenheiten der Unternehmenskultur erläutert. Hilfreich ist es, den neuen MitarbeiterInnen einen Paten oder eine Patin zur Seite zu stellen, der/die sich während der ersten Monate um diese kümmert, wie z. B. die Person im Unternehmen herumführt oder Fragen beantwortet.
 
Vorgesetzte sollten regelmäßig Mitarbeitergespräche mit dem neuen Teammitglied führen, um Erwartungen zu vermitteln und Unstimmigkeiten zu beheben. Zusätzlich bietet es sich an, im Rahmen von gemeinsamen Teambuildingmaßnahmen den Zusammenhalt zwischen etablierten und neuen MitarbeiterInnen zu stärken, was ein gutes Arbeitsklima fördert.
 
Der Onboardingprozess dauert mindestens bis zum Ende der Probezeit, kann aber auch auf bis zu einem Jahr ausgedehnt werden. Je mehr Zeit ArbeitgeberInnen in das Onboarding investieren, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die MitarbeiterInnen sich wohlfühlen, dem Unternehmen loyal gegenüberstehen und es als attraktiven Arbeitgeber weiterempfehlen. Eine gelungenes „an Bord nehmen“ fördert die Motivation und die Produktivität der MitarbeiterInnen.