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EMPLOYEE EXPERIENCE

Der Begriff Employee Experience bezeichnet alle Erfahrungen, die Angestellte mit einem Unternehmen machen, während sie dort tätig sind. Als Mittel der Unternehmensführung trägt eine positive Employee Experience nachhaltig zur Mitarbeiterzufriedenheit bei.

Die Basics für positive Mitarbeitererfahrungen sind eine wertschätzende Feedbackkultur, eine sinnvolle Strategie zur Mitarbeiterentwicklung und eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Eine gute Employee Experience ist auf Nachhaltigkeit ausgelegt und bringt langfristig positive Arbeitsbedingungen mit sich. Das hilft dabei, hohe Fluktuationsraten zu verringern.

Denn je erfreulicher die Arbeitserfahrungen der einzelnen Mitarbeiter:innen ausfallen, desto wahrscheinlicher ist es, dass diese langfristig im Unternehmen bleiben. Außerdem leisten zufriedenen Teammitglieder bessere Arbeit, sind kreativer und weniger oft krank – eine Win-win-Situation für Arbeitnehmende und Arbeitgebende.

Die Employee Experience sollte nicht mit der Candidate Exerpience verwechselt werden. Letztere umfasst alle Erfahrungen, die Bewerber:innen während des Bewerbungsprozesses mit einem Unternehmen machen. Die Employee Experimente hingegen bezeichnet die Erfahrungen, die Beschäftigte nach dem erfolgreichen Abschluss des Bewerbungsprozesses sammeln. Die Employee Experience setzt also dort an, wo die Candidate Experience aufhört.

 

Die Employee Experience im Mitarbeiterzyklus

Wie bereits erwähnt, beginnt die Employee Experience mit einem erfolgreich abgeschlossenen Bewerbungsprozess. Je reibungsloser und angenehmer dieser Abschluss für die zukünftigen Mitarbeiter:innen ausfällt, desto erfreulicher sind deren Ersterfahrungen mit dem Unternehmen. Aber auch der erste Arbeitstag ist ein wichtiger Meilenstein für die Employee Experience. Ein strukturierter Onboarding-Prozess, die Bereitstellung von benötigtem Equipment sowie ein
klarer Tagesablauf für alle Beteiligten helfen den Newcomern beim Start am neuen Arbeitsplatz. Ist der Einstand geschafft und die Probezeit erfolgreich zu Ende gegangen, wird es Zeit, sich mit der Mitarbeiterentwicklung zu beschäftigen. Stagnation ist einer der größten Motivationskiller am Arbeitsplatz, deswegen ist es wichtig, allen Teammitgliedern ein Entwicklungsbudget einzuräumen, damit sie ihre Stärken dauerhaft ausbauen, sich neues Fachwissen aneignen und weitere positive Erfahrungen im Unternehmen sammeln können.

Sollte ein Beschäftigungsverhältnis dennoch zu Ende gehen, ist auch der letzte Eindruck wichtig. Behandelt ein Unternehmen ausscheidenden Fachkräfte fair und freundlich, ist das gut für das Firmenimage und häufig auf Bewertungsportalen wie kununuu nachzulesen.

 

Faktoren für eine positive Employee Experience

Eine gute Employee Experience ist Teamwork: HR, Führungskräfte und Angestellte tragen alle ihren Teil zu einer optimalen Mitarbeitererfahrung bei. Die Geschäftsführung definiert dabei die Ziele, Werte und die Kultur eines Unternehmens. Diese Vorgaben werden von der Personalabteilung in Strategien übersetzt und im Tagesgeschäft umgesetzt. Führungskräfte sind für die Förderung und Entwicklung ihrer Mitarbeiter:innen zuständig. Sie sind die Anlaufstelle für wertschätzendes Feedback und tragen Sorge dafür, dass ihr Team alle nötigen Tools und Möglichkeiten hat, um gute Arbeit zu leisten.
Das Zusammenspiel aller Teammitglieder entscheidet schließlich mit darüber, wie der Arbeitsalltag wahrgenommen wird. Deswegen ist es wichtig, schon im Bewerbungsprozess darauf zu achten, dass die Bewerber:innen dem Cultural Fit des Unternehmens bzw. des jeweiligen Teams gerecht werden.