Was macht ein Headhunter und wann macht es Sinn, sich an einen zu wenden? Was sind seine Aufgaben? Und ganz wichtig: Was verdient ein Headhunter? Wir beantworten Dir alle Fragen zum Thema.

Headhunter ist ein Buzzword, das sich seit vielen Jahren in der Arbeitsweltetabliert hat, aber so wirklich genau kann dann doch niemand erklären, was den Beruf umfasst. Das liegt vielleicht auch daran, dass sowohl der Beruf als auch die Bezeichnung nicht geschützt sind und sich jeder mit diesem Titel bezeichnen kann. Grob gesagt, ist der Beruf mit einem Personalvermittler oder Personalberater vergleichbar. Meistens ist dieser allerdings Spezialist in einer Branche und vor allem für Fach- und Führungskräfte zuständig.

In einem persönlichen Gespräch mit dem Auftraggeber findet der Headhunter heraus, was der Kunde im Detail braucht und sucht. Basierend auf diesem Briefing wird ein Stellen- und Fähigkeitsprofil erstellt, mit dem der Headhunter sich auf die Suche nach dem besten Kandidaten macht. Hier macht er von unterschiedlichen Methoden Gebrauch, wie zum Beispiel dem Direct Search oder dem Social Recruiting.

Diese Aufgaben übernimmt ein Headhunter

  • Erstellung von Firmen- und Stellenprofilen
  • Gezielte Personalsuche per Direct Search und anderen Recruitingmaßnahmen
  • Überprüfung und Beurteilung von Kandidaten
  • Empfehlung der Top-Kandidaten an den Auftraggeber

Wann macht es Sinn, einen Headhunter zu beauftragen?

Es macht vor allem dann Sinn, einen Headhunter zu beauftragen, wenn innerhalb der Firma nicht das notwendige fachliche Know-how gegeben ist oder die zuständige Person oder Abteilung mit anderen Personalthemen ausgelastet ist.

So viel kann man verdienen

Eine Aussage über das genaue Gehalt eines Headhunters zu machen, ist insofern schwierig, da es stark von Vermittlungsprovision des Auftraggebers abhängt. Durchschnittlich lässt sich allerdings sagen, dass ein Einstiegsgehalt bei 37.500 € liegt und mit fortlaufender Karriereentwicklung bis zu 80.000 € Jahresgehalt möglich sind. Hinzu kommen dann die eben schon genannten Vermittlungsprämien.