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Performance Marketing im Recruiting

Die Suche nach neuen Talenten erfordert die Arbeit mit den unterschiedlichsten Marketing Kanälen. Das Veröffentlichen von Stellenanzeigen heißt jedoch noch lange nicht, dass automatisch eine Flut an Bewerbungen eintritt. Mit Hilfe des Performance-Marketings können jedoch entscheidende Maßnahmen eingeleitet werden, mit deren Hilfe die Online-Sichtbarkeit der Anzeigen erhöht wird und geprüft werden kann, ob die gewählten Marketing Kanäle die gewünschte Leistung im Recruiting Prozess erfüllen.

Methoden und passende KPIs

Heutzutage gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, die Performance der eingesetzten Marketingkanäle zu messen und gegebenenfalls die Leitung zu optimieren. Dabei sollte jedoch das oberste Ziel sein, die Sichtbarkeit der aufgegebenen Stellenanzeigen im Internet zu erhöhen, um passende Kandidaten und Kandidatinnen gezielt ansprechen zu können. Performance Recruiting kombiniert dabei unterschiedlichen Techniken, die sich in anderen Bereichen des Online Marketings bereits bewährt haben.

Denn mit ein paar strategischen Änderungen lassen sich auch Methoden der Kundenakquise ebenso gut für die Mitarbeiterakquise nutzen. 

Genau wie im Social Media Marketing geht es darum, die gewünschte Zielgruppe mit entsprechenden Inhalten zu bespielen. Diese Technik funktioniert ebenso im Recruiting, denn auch hier müssen potenzielle Kandidaten erreicht werden, die perfekt zu der ausgeschriebenen Stelle passen. Selbstverständlich kann hierbei auf unterschiedliche Methoden zurückgegriffen werden, um Erfolge im Recruitingprozess messen zu können. Vor allem SEO und SEA Maßnahmen können hilfreich sein.

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Sobald die Zielgruppe bekannt ist und die passenden Kanäle ausgewählt sind, müssen entsprechende Kennzahlen in Betracht gezogen werden. Dabei sollte jedoch jedes Unternehmen Ziele und Recruiting Strategie individuell anpassen und die KPIs regelmäßig überprüfen. Hier kann aus einer Reihe von Kennzahlen ausgewählt werden, die im Performance-Marketing vorrangig genutzt werden. Dazu gehören beispielsweise:

Bounce Rate: Anzahl der Personen, die eine Seite besuchen und diese dann wieder verlassen. Ist die Absprungrate nach kurzer Zeit sehr hoch, dann müssen entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden, um den Inhalt der Seite bzw. Stellenanzeige zu optimieren.

Click Through Rate: Häufigkeit mit der auf einen Link oder ein Banner geklickt wird, im Vergleich zu den gesamten Aufrufen.

Cost per Channel: Diese Kennzahl gibt Aufschluss darüber, ob sich die Ausgaben für die Anzeige rentieren und hoch die tatsächlichen Kosten für die einzelnen Kanälen letztendlich sind.

Page Impressionen: Häufigkeit mit der eine Seite oder eine Anzeige aufgerufen wird. Wird die Seite verhältnismäßig selten besucht, müssen entsprechende Optimierungen zur Sichtbarkeitserhöhung unternommen werden.

Zusätzlich finden sich entsprechende Methoden in der Ansprache mit effektiven psychologischen Hebeln, die die Kandidaten zum einen motivieren und ihnen zum anderen auch langfristig im Gedächtnis bleiben. Täglich werden unzählige Anzeigen geschalten, was die Auswahl passender Kandidaten nicht gerade erleichtert. Daher ist es notwendig auf entsprechend enge Filternetze zu setzen, um am Ende im besten Fall noch drei bis fünf Kandidaten herauszuziehen.

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Fazit

Die Auswahl passender Kandidaten ist jedoch noch lange nicht das Ende der Suche nach dem passenden Fit, denn die Kontaktaufnahmen ist der letzte entscheidende Schritt in der Qualifizierung von Bewerbern. Dabei ist die Wahl von Kanälen, Uhrzeiten und die entsprechende Ansprache enorm wichtig. Eine falsche Herangehensweise kann schnell ins Gegenteil umschlagen und den Verlust wertvoller Bewerber-Leads zur Folge haben.

Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche weitere Kennzahlen und Methoden, die Aufschluss über die Performance der geschalteten Anzeige für die ausgewählten Kanäle liefern. Dabei ist jedoch immer zu beachten, dass die KIPs entsprechend an die Strategie und Ziele angepasst werden.