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MITARBEITERMOTIVATION

Konkret handelt es sich bei der Mitarbeitermotivation um Einflussnahme seitens der Führungskräfte auf den Arbeits- und Einsatzwillen der Mitarbeiter. Ein Unternehmen wünscht sich natürlich eine möglichst hohe Einsatzbereitschaft seitens der Arbeitnehmer.

Zur Mitarbeitermotivation kann sich an einer Vielzahl unterschiedlicher Maßnahmen bedient werden. Zwischenmenschliches Fingerspitzengefühl ist in jedem Fall gefragt. Führungskräfte müssen sich ihres Einflusses auf die Atmosphäre im Unternehmen bewusst sein und die Auswirkungen dessen auf die Mitarbeiter erkennen können. Das Auftreten und Verhalten der Führungskräfte wirkt sich direkt auf die Arbeitsleistung auf – wovon letztlich der Erfolg des Unternehmens maßgeblich abhängt.

Durch das klassische System von Belohnung und Bestrafung wird die sogenannte extrinsische Motivation angesprochen. Diese wächst durch äußere Reize. Im positiven Sinn werden finanzielle Belohnungen in Aussicht gestellt, zum Beispiel Prämien oder Gehaltserhöhungen. Unerwünschtem Verhalten wird mit Verwarnungen, Verweisen und ähnlichen Maßregelungen begegnet.

Zweifelsohne funktioniert diese Vorgehensweise. Auf lange Sicht ist es jedoch sinnvoll, den Aspekt der intrinsischen Motivation nicht außer Acht zu lassen. Zielt die Mitarbeitermotivation darauf ab, so kommt der Wille zum Einsatz für das Unternehmen vom Arbeitnehmer selbst. Er empfindet Freude an seiner Tätigkeit und führt diese gern aus.

Das kann durch ein komplexes Zusammenspiel mehrerer Faktoren erreicht werden. Führungskräfte sollten sich Zeit für ihre Mitarbeiter nehmen. Verschiedene Schritte sollten ergriffen werden, um ein Zugehörigkeitsgefühl zum Unternehmen und den Arbeitnehmern untereinander aufzubauen und somit die Verbindung zu stärken.

Ein gewisses Maß an Selbstbestimmung erhöht die intrinsische Motivation zusätzlich. Eine ansprechende Gestaltung des Arbeitsplatzes sowie Work-Life-Balance spielen hierbei eine zentrale Rolle.