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Endlich im Zeitalter des Digitalen Recruitings angekommen?

Nach fast einem Jahr Corona Krise hat sich der Arbeitsmarkt und die damit einhergehenden Prozesse, wie beispielsweise das Recruiting neuer Mitarbeiter stark verändert und einen digitalen Aufschwung erlebt. In Zeiten von Social Distancing, Prozesse gewinnbringend voranzutreiben, obwohl die Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten, stellt viele Arbeitgeber nun vor neue Herausforderungen. Bewerbungsgespräche über Zoom oder Teams sowie Online-Onboardings, die von Zuhause absolviert werden können, gehören nun zur Realität und sind schon fast selbstverständlich.

Die Pandemie hat für eine starke Digitalisierung des Großteils der Prozesse gesorgt. Dennoch bleibt eins klar: nach der Krise wird es kein Zurück mehr in alte Strukturen geben. Daher bedarf es umso größerer Notwendigkeit, Maßnahmen und Prozesse im Recruiting, Personalmarketing und Talentmanagement and die neuen Bedingungen anzupassen. Dazu gehört auch, die Werte und Einstellungen der Arbeitnehmer im Blick zu haben und Sicherheit und Verlässlichkeit stets gewährleisten zu können.

 

 

Studien des Index Research haben ergeben, dass für viele Unternehmen digitale Bewerbungsprozesse eine völlig neue Erfahrung bedeuten. Die Ergebnisse belegen, dass 39 Prozent der 515 befragten Unternehmen bisher keine virtuellen Maßnahmen ergriffen hatten und sich eher schwertun auf neue Prozesse umzustellen.

Angesichts der neuartigen Möglichkeiten geraten jedoch viele Bewerbungsprozesse ins Stocken, da Unternehmen sich nur schwerlich auf neue Bedingungen umstellen können. Dennoch sind 64 Prozent der Personalverantwortlichen der Meinung, dass virtuelle Verfahren den Bewerbungsprozess deutlich beschleunigen und auch in Zukunft eine große Rolle spielen werden.

Haben Sie intern bisher virtuelle Maßnahmen im
Recruiting Prozess genutzt?
39%
Nein, bisher nicht.
Können Sie sich vorstellen, dass virtuelle Verfahren den Bewerbungsprozess beschleunigen?
64%
Ja, das können wir uns vorstellen.
Quelle: Index Reserach

Es bleibt klar zu sagen, dass neue Erfahrungen auch Unsicherheiten mit sich bringen, jedoch zahlreiche Chancen und Vorteile bieten.

Umfragen zufolge bleibt der persönliche Kontakt und erste Eindruck dennoch ein wichtiger Bestandteil des Recruiting Prozesses und kann über Entscheidungen- und Einstellungsrisiko entscheiden. In vielen Fällen kann ein rein virtueller Prozess für alle Beteiligten die beste Lösung darstellen. Für andere bleibt jedoch die Face-to-Face Begegnung ein essentieller Bestandteil. Demnach zeigt sich, dass sich wohl in Zukunft hybride Rekrutierungsmaßnahmen entwickeln und verankern könnten.