Close
Type at least 1 character to search

EINARBEITUNGSPLAN

Ein Einarbeitungsplan ist ein Instrument, um Mitarbeiter in ein Arbeitsverhältnis zu begleiten oder auf eine neue Position vorzubereiten. Dabei stellt der Einarbeitungsplan eine große Wertschätzung gegenüber dem Mitarbeiter dar, indem der Arbeitgeber zeigt, dass er sich mit einen strukturierten Ablauf um seine Einarbeitung kümmert. Für den Arbeitgeber wiederum ist es wichtig, einen Plan darüber zu haben, wann dem Mitarbeiter in welchem Zeitraum welches Know-How beigebracht wird, um schnellstmöglich die volle Arbeitsleistung zu erreichen.

Die Hauptbestandteile eines Einarbeitungsplans setzen sich aus fünf Hauptkomponenten zusammen:

1. Vorbereitung und Begrüßung:
Der Arbeitsplatz ist für den neuen Kollegen vorbereitet. Der Rechner oder die Maschine sind entsprechend eingerichtet und ein Kollege steht bereit, um sich als Pate um den neuen Kollegen zu kümmern. Wichtig ist, dass sich der Vorgesetzte Zeit für den neuen Mitarbeiter nimmt, ihn begrüßt und dem Team vorstellt.

2. Informationsübergabe:
Neben sicherheitsrelevanten Unterweisungen ist der neue Mitarbeiter über Abläufe im Unternehmen zu informieren. Unter diesem Punkt sind dem Mitarbeiter die Abteilungen, deren Aufgaben sowie die wichtigsten Ansprechpartner im Unternehmen vorzustellen. Dazu gehört auch die Information über die Räumlichkeiten wie der Kopierraum, die Kaffeeküche oder die sanitären Einrichtungen.

3. Praktische Einarbeitung
Am besten ist, wenn der Vorgänger noch im Unternehmen ist und die Einarbeitung übernehmen kann. Ist dies nicht der Fall, arbeiten Kollegen mit ähnlichen Aufgaben den neuen Mitarbeiter ein.

4. Begleitung durch den Vorgesetzten
Die Einarbeitung des neuen Mitarbeiters ist nicht allein den Kollegen zu überlassen, sondern vom Vorgesetzten zu steuern. Er hat sich regelmäßig nach dem Stand der Einarbeitung zu erkundigen und mit dem neuen Mitarbeiter ein Feedbackgespräch zu führen.

5. Übernahmeentscheidung
Das Ende der Einarbeitungszeit ist auch häufig gleichzusetzen mit dem Ende der Probezeit. Damit fällt sowohl der Arbeitgeber die Entscheidung, ob der neue Mitarbeiter sich bewähren konnte. Der neue Mitarbeiter wird ebenso für sich die Entscheidung treffen müssen, ob er sich gut im Unternehmen angekommen fühlt. Für eine positive Entscheidung seitens des Mitarbeiters ist ein gut strukturierter Einarbeitungsplan förderlich.